Spielberichte Kreisliga 2 2021/2022

Spielberichte Kreisliga 2 2021 / 2022 Hinrunde

„Erneute Niederlage“

Eiskalte Dusche für den FC Jura in den Anfangsminuten. Über die Zentrale verlagert der ATSV den Ballbesitz auf die Außenbahn. Aufgrund eines Stellungsfehlers der Viererkette erhält der Außenspieler zu viel Platz und schließt überlegt am Strafraumrand in Lange Eck ab. Erster Saisontreffer für Parzefall. Ein früher 1:0 Rückstand für den FC Jura in der dritten Minute. Gleich danach ein herber Verlust für Jura. Nach 7 gespielten Minuten muss Matthias Gemmer den Platz verletzungsbedingt verlassen. Wahrscheinlich ist eine Ellenbogenverletzung. Ihn ersetzt Andreas Aschenneller. Das erste gute Gegenpressing des FC Jura 05 ergibt in der 17. Minute die erste Chance der 05er. Der Ball wird hier in der gegnerischen Hälfte erobert. Durch ein schnelles Umschalten bricht der FC Jura auf der Seite durch. Der zurückgelegte Ball findet auf Höhe des „11ers“ aber keinen Abnehmer. Hier stimmt die Strafraumbesetzung offensiv nicht optimal. Nur eine Minute später gewinnt der FC Jura den Ball im Mittelfeldpressing. Matthias Peter wird durch Sebök in Szene gesetzt und kommt zum Abschluss. Der Schlussmann der Pirkenseer pariert aber hervorragend. Schnelles Umschalten und Ausnutzen eines Fehlers von Jura lässt die Gäste zum 2:0 erhöhen. Der Angriff beginnt mit einem Abstoß von Pirkensee. Zuerst kann Jura den Ball sichern, verliert das Spielgerät aber postwendend. Durch einen einfachen steilen Ball steht Wazlawik frei vor Walter und erhöht den Vorsprung mit seinem 1. Saisontor. In der 31. Spielminute kombiniert sich der FC Jura das erste Mal in eine aussichtsreiche Position. Den letzten Ball steckt M. Peter auf S. Peter gut durch. Der darauffolgende schnelle und gute Abschluss wird stark vom Gästekeeper per Fuß abgewehrt. Das dritte Tor der Gäste wird durch einen Fehler des Juraner Abwehrchefs eingeleitet. In der Vorwärtsbewegung legt er sich den Ball etwas zu weit vor. Der Konter wird schnell und vertikal gespielt. Ein Ball reicht aus, damit Wazlawik sein zweites Tor an diesem Nachmittag erzielen kann. Das ist die Vorentscheidung. In der 50. Minute gibt es Elfmeter für Pirkensee-P. Ein langer Ball in die Spitze wird schlecht abgewehrt. Der Außenverteidiger Hendlmeier foult dann seinen Gegenspieler im 16er und wird deshalb mit gelb verwarnt. Den darauffolgenden Elfmeter kann Hinkel souverän verwandeln. Die nächste Chance für den ATSV ergibt sich in der 65. Minute. Ein zentraler Freistoß aus 17 Metern, den Stefan Walter aber parieren kann. In der 70. Spielminute steckt Faltermeier den Ball mustergültig auf Wazlawik durch. Dieses Mal kann sich Walter im Tor auszeichnen und bleibt im eins gegen eins der Sieger. Das Spiel endete 4:0 für Pirkensee-Ponholz.

Fazit: Das Ergebnis ist auch in der Höhe verdient. Die Fehler und Räume, die der FC Jura in diesem Spiel anbot, waren zu groß und wurden folgerichtig auch gut durch die Gäste genutzt. Auch offensiv waren die „Boys in Blue“ nicht präsent genug, um den ATSV vor wirkliche Probleme zu stellen.

FC Jura: Walter – T. Hendlmeier, J. Ferstl, Ostermeier, L. Hendlmeier – Gemmer, M. Peter, S. Peter, Schäfferer, Sebök – Keck

Quelle:Michael Erras

„Niederlage zum Saisonauftakt“

Am 1. Spieltag der Kreisliga Rgbg Gruppe 2 war die Mannschaft um Trainer Stefan Thanner zu Gast beim TV Riedenburg.
Nach bereits sieben Minuten gerieten die „Boys in Blue“ durch eine Teamleistung von Riedenburg in Rückstand. Dabei wurde der Spielzug durch die Mitte initiiert. Zwei Steckpässe durch die beiden 6er und durch die beiden Innenverteidiger ließen den Gegner alleine auf unseren Torhüter Stefan Walter zulaufen. Auch unser Abwehrchef Sebastian Ostermeier kam nicht mehr rechtzeitig in den Zweikampf. Riedenburgs Stürmer schob den Ball eiskalt ins lange Eck. Keine Abwehrmöglichkeit. Nach zwölf gespielten Minuten zeigt der FC Jura seine erste Offensivaktion. Durch ein gelungenes Mittelfeldpressing wurde der Ball durch Adrian Potloka von der „6“ bis an die Strafraumkante getragen. Selbiger schloss beherzt ab, wobei der Ball zwar scharf aber dennoch circa einen Meter links das Tor verfehlte.
Mitte der zweiten Halbzeit schwächt sich das Team des FC Jura leider selbst. Adrian Potloka muss den Platz mit einer Gelb-Roten-Karte verlassen. Nach einem Zweikampf, bei dem je ein Spieler der Teams zum Ball ging bleibt der Riedenburger auf dem Platz liegen. Das Spielgerät wurde zwar zuerst durch Potloka gespielt. Aufgrund dessen, dass der Ball in der Luft war entschied der Schiedsrichter auf hohes, gestrecktes Bein gegen den FC Jura. Es war erst Potlokas zweites Foul der Partie. Die zweite gelbe Karte war somit höchst fragwürdig. Schade ist vor allem, dass Potloka sich die erste gelbe Karte durch Meckern eingehandelt hatte. Nun musste Jura versuchen, das Spiel in Unterzahl zu drehen.  Direkt im Anschluss entsteht ein 1 gegen 1 des Riedenburger Stürmers gegen Stefan Walter, wobei der Torhüter wieder das Nachsehen hatte. Auch hier wurde gekonnt ins lange Eck verwandelt. Zuvor war der Ball sehenswert hinter die letzte Reihe der Juraner gechipt worden. Die Vorentscheidung fällt in der 84. Minute. Wieder wurde das Spiel durch die Mitte vorangetragen und mit einem Steckpass durch die Verteidigung initiiert. Das 1 gegen 1 entschied wiederum der Riedenburger Angreifer für sich. In der 88. Minute rettet Stefan Walter im 1 gegen 1 den FC Jura vor einem höheren Rückstand mit einer hervorragenden Fußabwehr. Im Gegenzug kann Stefan Peter auf 1:3 verkürzen. Er umkurvte dabei mit Tempo den Torhüter, nachdem er durch einen Chipball von Florian Keck freigespielt wurde. Der Ball wurde aufgrund eines Missverständnisses der Riedenburger Innenverteidiger erst scharf

FC Jura 05: Walter – Sebastian Ostermeier, Michael Erber (Matthias Kraupner 80 Min.), Oliver Schäfer, Florian Keck, Stefan Peter, Johannes Ferstl, Tobias Hendlmeier (Lukas Hendlmeier) , Peter Sebök, Adrian Potloka, Matthias Gemmer, Philpp Sonnauer, Leonardo Rosca

                                                                                                                                                                                                                   Quelle: Michael Erras